| Amorbach. Musik hatte im Fürstenhaus zu Leiningen immer einen besonderen Stellenwert. Fürst Carl Friedrich Wilhelm schuf deshalb nach seinem Einzug in Amorbach 1803 sofort ein Hoforchester, das bei Opernaufführungen musizierte und Konzerte gab. Maßgeblichen Anteil an all den künstlerischen Aktivitäten hatte Fürstin Victoire zu Leiningen, die nicht nur dichtete, malte und sang, sondern auch komponierte. Als geborene Prinzessin von Sachsen-Coburg und nachmalige Herzogin von Kent hatte sie naturgemäß intensive Beziehungen zu den Höfen in Coburg und London. Musik von dort und aus dieser Zeit steht deshalb im Mittelpunkt des Konzerts, das aus Anlaß des 75. Geburtstages von I.H. Eilika Fürstin zu Leiningen am 2. Februar um 17 Uhr im Grünen Saal des Konventgebäudes der ehemaligen Benediktinerabtei Amorbach stattfindet. Zu Beginn erklingt ein Quintett von Victoire Fürstin zu Leiningen (1776-1861), an das sich ein ebensolches von Giulio Briccialdi (1818 -1881) anschließt. Es folgt ein Bläsertrio von Nicolas Schmitt, der von 1803 bis 1815 in Amorbach als Hofkapellmeister wirkte. Das von den Hofkapellen in Coburg und Gotha gerne und oft aufgeführte Konzertstück Idyllische Scene op. 41 des Mendelssohn-Freundes Julius Rietz (1812 1877) beschließt das Konzert. Es spielt das Bell-Arte-Ensemble-München, mit Ulrike Stickroth, Flöte, Dirk-Michael Kirsch, Oboe, Birgit Götz, Klarinette und Bassetthorn, Ursula Petith, Horn, Hans-Peter Vogel, Fagott und Heiko Stralendorff, Klavier. Karten zu 17,- Euro gibt es bei der Fürstlich Leiningenschen Verwaltung VBG, Schloßplatz 1, 63916 Amorbach, Telefon 09373/9715-45, Telefax 09373/9715-60, E-Mail: kultur@fuerst-leiningen.de |