Neunkirchen
Neunkirchen mit seinen Ortsteilen Richelbach und Umpfenbach liegt an der ehemaligen
Geleitstraße". Auf ihr verlief in vorigen Jahrhunderten der
Handelsweg zwischen Würzburg und Frankfurt. Da man immer wieder kleine
Geschäfte machen konnte, wirkte sich die Straße positiv auf die Entwicklung
Neunkirchens aus. Die drei Orte liegen in einer herrlichen Gegend, umgeben von
großen Waldgebieten, weiten Ackerflächen und saftigen Wiesen.
Geschichte:
Die Entstehung Neunkirchens dürfte in der Zeit um das Jahr 1000 liegen.
1250 diente der Hof in Neunkirchen als Pfand für den Miltenberger Burggrafen,
einen Herrn von Dürn.
Die einst positive Handelsstraße wurde später zum Verhängnis
des Dorfes. Im Bauernkrieg zogen die Bauern des Götz von Berlichingen hier
durch, später verschiedene Truppen im Dreißigjährigen Krieg.
Sehenswürdigkeiten:
Sehenswert ist die Waldkapelle zwischen Neunkirchen und Rauenberg sowie die
Kirchen in Umpfenbach, Richelbach und Neunkirchen.
Viele Besucher kommen in der Weihnachtszeit, um die Barockkrippe aus dem 18.
Jahrhundert mit über 200, teils sehr originellen Figuren in der Pfarrkirche
Neunkirchen zu sehen. Sechs Szenen aus der Weihnachtsgeschichte können
vorgeführt werden.
Die Waldkapelle zwischen Neunkirchen und Rauenberg wurde um 1960 gründlich
renoviert. Hier eine Rast einzulegen lohnt allemal.
Zwischen Richelbach und Umpfenbach steht ein eindrucksvoller Bildstock, das
sogenannte "Große Bild". Der Bildstock trägt die Jahreszahl
1627, dürfte aber deutlich älter sein.
Ein beachtliches Bauwerk ist das um 1775 erbaute Schloßgut "Bernershof"
in Umpfenbach.
